Ca. 30.000 Kinder in Deutschland leiden an Diabetes-Typ-1, eine Autoimmunerkrankung.

Was ist Diabetes-Typ-1?

Der Körper kann kein eigenes Insulin herstellen, die Betroffenen müssen es sich das Insulin spritzen. Das dient dazu den Blutzucker im normalen Bereich zu halten, um Organschäden zu verhindern.

Leidet ein Kind an Diabetes ist meistens das alltägliche Leben der ganzen Familie betroffen. Diabetikerschulungen helfen dem Kind und der Familie ihrem Alltag mit Diabetes zu meistern und zu erleichtern. In erster Linie ist auf die richtige Ernährung ist zu achten, den Blutzucker regelmäßig messen und Insulin zu spritzen.

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Sind die Kinder gut eingestellt und können gut mit ihrem Diabetes umgehen, können sie ein ganz „normales“ Leben führen.

Das Umfeld, sprich Schule, Kita, Vereine etc. müssen/sollten über die Diabeteserkrankung des Kindes informiert sein und wissen was im Notfall zu tun ist.

 

Das Kind sollte auch immer ein Notfallausweis bei sich tragen oder ein Notfallarmband.

Derzeit sorgt in Bayern ein aktueller Fall für Wirbel. Eine Schülerin mit Diabetes-Typ-1 wird vom Unterricht ausgeschlossen, weil die Lehrerin sich weigert das Kind zu betreuen. Hier der LINK!

Anzeichen für eine Überzuckerung

Auffälliges Allgemeinbefinden, ständig Müde, Muskelschwäche, enormer Durst, Bauchschmerzen und Übelkeit, Konzentrations- und Sehstörungen, sehr anfällig für Infektionen, Bewusstseinsstörungen bis hin zum Koma

Anzeichen für eine Unterzuckerung

Zu einer Unterzuckerung kann es zum Beispiel bei körperlicher Anstrengung kommen oder längere Zeit nichts gegessen wurde.

Zittern, weiche Knie, Nervosität, Unruhe, Angstgefühle, Heißhunger, Kopfschmerzen, schneller Puls, kalter Schweiß, Konzentrationsstörungen bis hin zur Verwirrtheit.